Einladung zur Diskussionsrunde: Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung – Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützende,
wir laden euch herzlich ein zu unserer Diskussionsrunde
„Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung – Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen“.
Roma und Sinti wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt – als „Asoziale“, „Kriminelle“, „Z***“. Diese Zuschreibungen hatten eine lange Vorgeschichte und sie wirken bis heute fort, etwa in Debatten über angeblichen „Sozialleistungsmissbrauch“ oder andere kriminalisierende Narrative.
Gemeinsam wollen wir über diese historischen Kontinuitäten sprechen, den Blick auf die heutige Zeit richten und darüber sprechen, wie auch heute noch Gesetze, Verordnungen und behördliche Praxis Menschen, insbesondere Roma und Sinti, benachteiligen, ausgrenzen und an den Rand drängen. Antiziganismus ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern wirkt bis in die Gegenwart hinein und braucht Widerspruch, Aufklärung und solidarisches Handeln.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Verleugneten“, die noch bis 30.03.26 im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig gezeigt wird.
Kommt vorbei, bringt gern weitere Interessierte mit und lasst uns gemeinsam diskutieren.
