Gespräch zwischen dem Rom Sejnur Memishi und der Romni Melissa Sejdi

Dieses Gespräch thematisiert digitale Diskriminierung und antiziganistische Narrative in der Gegenwart. Es verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Medien, Hate Speech und Gegenstrategien auseinander.

Bereich

Pädagogische Materialien

Klassenstufe

Klassenübergreifend

Materialformat

Interview

Personen

Sejnur Memishi

Personen

Sejnur Memishi

Sejnur Memisi ist Journalist, Podcaster und Roma-Aktivist. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit insbesondere mit Themen rund um Sinti und Roma, Antiziganismus und gesellschaftliche Teilhabe. Er produziert unter anderem den Podcast „Amaro Voice“ (unsere Stimme), in dem er aktuelle Themen aufgreift und Perspektiven aus der Community sichtbar macht.

Instagram:
@amaro_voice
@sejnur_memisi

In seiner Arbeit verbindet er journalistische Berichterstattung mit aktivistischem Engagement und setzt sich dafür ein, Vorurteile abzubauen und Aufklärung zu leisten.

Der dritte Beitrag ist ein dialogisches Gespräch zwischen den Roma-Aktivist:innen Sejnur Memishi und der Romni Melissa Sejdi.

Sejnur Memishi berichtet über seine Tätigkeit als Journalist und Roma-Aktivist. Im Zentrum stehen:

  • seine Arbeit in Medien und Öffentlichkeit,
  • der Umgang mit rassistischen Hasskommentaren in sozialen Netzwerken,
  • digitale Formen von Diskriminierung,
  • sowie die Kontinuität antiziganistischer Narrative in der Gegenwart.

Das Gespräch verbindet individuelle Erfahrungen mit einer gesellschaftspolitischen Analyse. Es zeigt auf, wie sich historisch gewachsene Vorurteile in aktuellen Kommunikationsräumen reproduzieren und transformieren. Hierbei wird die Rolle von zivilgesellschaftlichem Engagement und medialer Gegenrede thematisiert. Zugleich diskutieren die beiden inwieweit Abschiebungen als rassistische Kontinuitäten darstellen. Hier wird Demokratie nicht abstrakt, sondern als konkrete gesellschaftliche Praxis erfahrbar. Damit erweitert das Material die historische Perspektive um eine zeitgenössische Dimension und macht Antiromaismus als fortbestehendes gesellschaftliches Problem sichtbar.